Ich sammelte wiederkehrende Komponenten, Varianten und Zustände und machte doppelte Lösungen sichtbar.
Design System
Ein System für alle Produkte
Über mehrere Jahre waren mehr als fünf Produkte unabhängig voneinander gewachsen. Dadurch entstanden unterschiedliche UI-Muster, doppelte Komponenten und ein hoher Aufwand bei Änderungen. Mein Ziel war ein produktübergreifendes Design System als gemeinsame Grundlage für Design und Code.
Ich prüfte alle Produkte, um sinnvolle Unterschiede von unnötigen Inkonsistenzen zu unterscheiden.
Ich verglich Farben, Typografie, Abstände und Interaktionen und leitete erste Standards ab.
Gemeinsam identifizierten wir fehlende Komponenten, unterschiedliche Benennungen und unklare Übergaben.
Das System bestand aus drei Ebenen: Design-Grundlagen in Figma, Tokens als Verbindung und wiederverwendbare Komponenten im Code.

Design-Tokens
Ich ersetzte feste Werte für Farben, Typografie, Abstände, Größen, Radien usw. durch semantische Design-Tokens.
Damit können Werte zentral geändert und in verschiedenen Komponenten, Produkten und Themes einheitlich verwendet werden.
Klare Verbindung zwischen Figma und Code
Ich verband die Figma-Komponenten über Code Connect direkt mit den implementierten Code-Komponenten und ihren Properties.
Code Connect ordnet die Figma-Properties der echten Component API zu. Damit ist die Referenz eindeutig und nicht nur visuell ähnlich.
Modulare Governance
Ich strukturierte Regeln, Entscheidungen und Ausnahmen in kleine thematische Dokumentationsmodule mit einer zentralen Übersicht.
Damit finden Designer und Entwickler relevante Standards schneller und verwenden einheitliche Benennungen und Beispiele.
Alle Teile des Design Systems wurden über einen gemeinsamen Workflow verbunden, von Tokens und Komponenten bis zur Dokumentation. Dadurch blieben Design, Code und Regeln konsistent und konnten zentral gepflegt werden.
-
01
Figma 
-
02
Token Studio 
-
03
Code 
-
04
Storybook 
-
05
Dokumentation & Governance 
Design-Tokens als zentrale Quelle
Farben, Typografie und Abstände werden zentral verwaltet und einheitlich in allen Produkten genutzt. Dadurch bleiben die Produkte konsistent und der Pflegeaufwand wird reduziert.
Doppelte Komponenten
Wiederkehrende Elemente wurden zu gemeinsamen Komponenten zusammengeführt, statt sie pro Produkt neu zu bauen. Das reduzierte Fehler und den Aufwand für die Design-QA.
Produkte auf einer gemeinsamen Basis
Design, Code und Dokumentation greifen auf dieselbe Source of Truth zu. Dadurch wird die Abstimmung zwischen Design und Entwicklung klarer – und der Design-Handoff schneller.


